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Stationär

Stationäre Gaswarngeräte: Kontinuierliche Raumluftüberwachung für die Industrie

Überall dort, wo mit toxischen Gasen, brennbaren Dämpfen oder unter Sauerstoffmangel gearbeitet wird, ist eine kontinuierliche Gasdetektion gesetzlich vorgeschrieben. Stationäre Gaswarngeräte überwachen gefährdete Bereiche rund um die Uhr, leiten automatisch Gegenmaßnahmen ein und schützen Mitarbeiter und Anlagen rechtssicher.

Der modulare Aufbau eines Gaswarnsystems:

  • Gaswarnsensoren (Transmitter): Werden fest am potenziellen Gefahrenpunkt installiert. Je nach Gasdichte erfolgt die Montage am Boden (z. B. bei CO2, Propan), in Atemhöhe (z. B. bei CO) oder unter der Decke (z. B. bei Wasserstoff, Methan).

  • Gaswarnzentrale (Controller): Das Gehirn des Systems. Sie wertet die Messdaten aller angeschlossenen Sensoren aus, zeigt Konzentrationen an und steuert die Alarmrelais.

  • Alarmgeber: Optische und akustische Signalgeräte (Blitzleuchten, Sirenen), die das Personal vor dem Betreten eines kontaminierten Raumes warnen.

Sensor-Technologien nach Einsatzzweck:

  1. Elektrochemisch (EC): Höchste Präzision bei der Messung toxischer Gase (CO, H2S, Cl2) und Sauerstoff (O2) im ppm-Bereich.

  2. Katalytisch (Pellistoren): Der Standard für die zuverlässige Überwachung brennbarer Gase im Bereich der unteren Explosionsgrenze (UEG).

  3. Infrarot (IR): Extrem langlebig und resistent gegen Sensorgifte. Ideal für Kohlendioxid (CO2) oder Kohlenwasserstoffe in sauerstofffreien Umgebungen.

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